Wissenswertes von A bis Z

Wir haben hier Informationen zusammengestellt, die Ihnen bei Ihrem Praxisbesuch und anderen Themen rund um die Kieferorthopädie helfen könnten.

Nicht vergessen: Ihre Versichertenkarte mitbringen

Damit der Besuch in unserer Praxis reibungslos abläuft, bitten wir unsere gesetzlich versicherten Patienten, bei jedem Termin die Versichertenkarte mitzuführen.

Wann sollte ich das erste Mal kommen?

Die Gebissentwicklung durchläuft verschiedene Stadien. Die erste kieferorthopädische Kontrolluntersuchung empfehlen wir deshalb bereits mit ca. 6 Jahren.

 

Der nächste ideale Zeitpunkt für die zweite Kontrolle wäre mit 9 Jahren.

 

Bitte beachten Sie: Die Aussage, dass die erste kieferorthopädische Kontrolle erst nötig sei, wenn alle bleibenden Zähne im Mund sind, ist definitiv falsch und für viele Fehlstellungen sehr nachteilig!

Benötige ich eine Überweisung?

Nein! Für einen Termin bei uns ist keine Überweisung vom Zahnarzt oder Hausarzt erforderlich.

Was sind Außervertragliche-Leistungen?

Dieser Begriff gilt nur im Bereich der gesetzlichen Krankenkassen. Es gibt einen Vertag der Krankenkassen mit den Kieferorthopäden und Zahnärzten. Dort sind die Leistungen definiert, die von den Krankenkassen für eine Behandlung übernommen werden. Diese Leistungen werden von Fachleuten genau festgelegt, damit sie dem Modell der Krankenkassen für eine ausreichende, zweckmäßige und wirtschaftliche Behandlung entsprechen. Zahnmedizinische bzw. kieferorthopädische Maßnahmen, die in der modernen, qualitätsorientierten Zahnmedizin zwar gängig sind, aber in diesem Vertrag nicht vorkommen, nennt man daher Außervertragliche Leistungen (Abk. AVL).

 

Werden solche sinnvollen Leistungen für die Therapie gewünscht, müssen sie komplett selbst gezahlt werden. Spezielle Private Zusatzversicherungen beteiligen sich allerdings an den entstehenden Kosten.

Private Zusatzversicherung für Versicherte der gesetzlichen Krankenkassen (BKK, AOK, BEK etc.)
Eine ausgeprägte Zahn- und Kieferfehlstellung wird als Krankheit eingestuft. Deshalb ist auch Ihre Krankenkasse dafür zuständig. Wofür ist dann eine Zusatzversicherung sinnvoll?


1. Erst ab einer festgelegten Ausprägung der Fehlstellung zahlt die Krankenkasse. Liegt die Fehlstellung unterhalb dieser Schwelle, muss die kieferorthopädische Behandlung komplett selbst bezahlt werden, obwohl die Therapie aus zahnmedizinischer Sicht durchaus sinnvoll und notwendig ist. Diese Schwelleneinstufung ist durch die Kieferorthopädischen Indikationsgruppen (KIG) seit 2002 im Gesundheitsgesetz verbindlich geregelt.

 

2. Die Behandlung, die von der Kasse bezahlt wird, beschränkt sich auf das notwendige und wirtschaftliche Maß. Die moderne Kieferorthopädie bietet deutlich mehr als diese Basismaßnahmen! Sei es an Sicherheit, Schnelligkeit oder Komfort der Apparaturen. Den Mehraufwand für eine qualitätsorientierte moderne Behandlung müssen Sie selbst bezahlen (siehe Außervertragliche Leistungen).


In beiden Punkten hilft Ihnen eine Private Zusatzversicherung und beteiligt sich bis zu 80% an Ihren Kosten.


Aus unserer Sicht ist eine Private Zusatzversicherung für jeden gesetzlich Versicherten eine wichtige und absolut sinnvolle private Absicherung!

 

Hier finden Sie eine Onlinetabelle mit einem Vergleich der Zusatzversicherungen bezüglich Kieferorthopädie: Online-Vergleich.

Wann sollte eine Private Zusatzversicherung abgeschlossen werden?

Die Antwort ist eindeutig: Vor dem ersten Termin beim Kieferorthopäden! Denn wenn eine zukünftige Behandlung empfohlen wird, müssen Sie das im Versicherungsantrag angeben und bekommen dann unter Umständen keinen Versicherungsvertrag mehr.

Sie haben weitere Fragen?

Rufen Sie uns an unter (0441) 74028